MB
Silberhecht
Indienststellung:
1938
Heimathafen: Lindau/Bayern
Eigner: 1938-1945 Deutsche Reichsbahn
Erbauer: ?
Länge: 16,00 m
Breite: 3,25 m
Tonnage: 12,0 t.
Tiefgang: ?
Maschinenleistung: 70 PS
Geschwindigkeit: 14,0 km/h
Tragkraft: 60 Personen
Außerdienststellung: 1945 (Abbruch)
Bild
Im Jahr 1930 wurde von
der Dten. Reichsbahn der Lokalverkehr Lindau - Strandbad Eichwald eingerichtet.
Das zunehmende
Fahrgastaufkommen konnten die Motorboote Bayern und Reutin nicht mehr bewältigen, weshalb die Reichsbahn 1938
und 1939 drei weitere gebrauchte Motorboote, und damit die Konkurrenz aufkaufte.
Das erste 1938 war das MB
Silberhecht, das bereits 1910 erbaut worden war und schon länger auf dem Bodensee
eingesetzt war.
Das nach einem Brand 1937
von der Werft Michelsehn in Seemoos reparierte Boot wurde gleich intensiv im
Strandbad-Verkehr eingesetzt.
Im Zweiten
Weltkrieg wurden die Einsätze immer weniger. Nach der Schutzinternierung in die
Schweiz wurde MB Silberhecht am 30.04.1945 von der französischen Marine
beschlagnahmt. Nachdem das Boot vermutlich während der Besatzungszeit schwer
beschädigt wurde, erfolgte 1950 ein Verkauf auf Abbruch an die Bodan-Werft.
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