SD Bavaria II

Indienststellung: 1912
Heimathafen: Lindau/Bayern
Eigner: Kgl. Bayrische Staatseisenbahnen
ab 1920 Deutsche Reichsbahn
ab 1952 Deutsche Bundesbahn
Erbauer: J.A. Maffai, München
Länge: 55,40 m
Breite: 13,49 m
Tonnage: 312,0 t
Tiefgang: 1,48 m
Maschinenleistung: 590 PS
Geschwindigkeit: 27,0 km/h
Tragkraft: 750 Personen
Außerdienststellung: 1959 (Abbruch)


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Der letzte Bayrische Halbsalondampfer erhielt den Namen "Bavaria II" und wurde von J.A. Maffai aus München gebaut. Bei der Indienststellung am 11.06.1912 war es das einzige Mal der Fall, dass zwei Dampfschiffe gleichen Namens unter Dampf standen, weil der SD Bavaria I auch noch Rundfahrten machte.
Aus Anlass der Tauffeierlichkeiten leuchtete der Lindauer Hafen erstmals im Schein von mehreren hundert Glühbirnen.

Nach der Übernahme durch die Deutsche Reichsbahn wurde auch das SD Bavaria II 1932 nach Vorbild des SD Lindau umgebaut.

In der Nacht vom 25. auf den 26.04.1945 wurde das in der Werft auf dem Stapel liegende Schiff zu Wasser gelassen und ohne Schornstein vom SD Bludenz (ex Kaiserin Elisabeth) zum Schutz vor einer geplanten Versenkung durch SS-Truppen nach Rorschach geschleppt, von wo es am 17.05.1945 zurückgeführt wurde.

Nach Übernahme durch die Deutsche Bundesbahn wurde das SD Bavaria II im Oberseelängsverkehr und wechselweise mit dem MS Allgäu im Insel Mainau-Schnellkurs eingesetzt.

Am 01.04.1959 wurde das SD Bavaria II ausgemustert und im Juni 1960 nach Konstanz überführt, wo es, nach dem es die Konstanzer Feuerwehr zu Übungszwecken verwendet hatte, 1961 abgebrochen wird.

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